Doktor Reinhard Nowak
© Ingrid Hertfelder

Philosophisches Café zu Paul Celan

Dr. Reinhard Nowak

Adornos Dictum, dass nach Auschwitz keine Gedichte mehr geschrieben werden können, trifft Paul Celan. Er kämpft bis zu seinem Freitod: „Beides will dasein und sterben“.

Paul Celan wurde 1920 im rumänischen, heute ukrainischen Czernowitz geboren. Seine Eltern werden, da Juden, 1941 von rumänischen Faschisten interniert und getötet. Er selbst überlebt im Straflager. Die Auslöschung seiner Familie hinterließen lebenslang tiefe Spuren bei ihm.

Er geht 1945 nach Bukarest, danach 1947 nach Wien. 1948 begegnet er Ingeborg Bachmann. Weiter nach Paris, studiert, übersetzt und unterrichtet er. Celan heiratet und wird Vater. Er schreibt seit seiner Jugend Gedichte, seine Sprache ist Deutsch. Er publiziert, wird bekannt.

Paul Celan begegnet Martin Buber, Theodor W. Adorno, mehrfach Martin Heidegger und in Israel Gershom Scholem mit Erwartungen und Enttäuschung. Wir lesen Gedichte aus dem 1948 erschienenen Band „Der Sand aus den Urnen“ und den Gedichtbänden „Mohn und Gedächtnis“ und „Die Niemandsrose“.

Eintritt 9 €

Anmeldung erforderlich unter: www.gmuender-vhs.de

Ort: D'Orado


Veranstalter

Schwäbisch Gmünder Volkshochschule e.V.
Münsterplatz 15
73525 Schwäbisch Gmünd

07171 92515-0
07171 92515-26

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